KI-unterstützte Telerehabilitation bessert die Kognition bei milder kognitiver Beeinträchtigung

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Die individuell bedarfsangepasste, nicht supervidierte Telerehabilitation über 5 Wochen bessert die globale Kognition bei älteren Erwachsenen mit MCI

Bei MCI ist es wichtig, kognitives Training durchzuführen, um ein Fortschreiten der Defizite zu beschränken. Ein 1:1 Training ist bei überschaubarem Defizit nicht immer sinnvoll. Computer-gestützte Therapien sind nur eingeschränkt an das individuelle Defizit und den Verlauf anpassbar, was die Compliance reduziert.

Die Arbeit aus Korea hat 70 Personen mit MCI eingeschlossen. Im Interventionsarm erhielten die Teilnehmer über 5 Wochen eine Heimtherapie mit KI-unterstützter individueller Anpassung des Trainingsprogramms für Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Exekution (Zenicog®). Die Kontrollgruppe erhielt kein gezieltes Training. Nur die Interventionsgruppe besserte sich (MMSE Median 28 vs 26; p<0,001), bei hoher Therapie-Compliance.

Patienten der Neurorehabilitation haben oft anhaltende kognitive Defizite. Diese werden, im Gegensatz zum motorischen Defizit, oft nicht ausreichend behandelt. KI-gestützte individualisierbare Trainingsprogramme könnten helfen, diese Versorgungslücke zu schließen.

Referiert von: Prof. Dr. med. Klaus Jahn, Bad Aibling

Link (Originalstudie)

https://www.frontiersin.org/journals/neurology/articles/10.3389/fneur.2026.1813694/full

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