Post-Intensive Care Syndrom: Potenzial der digitalen Nachsorge für integrierte transsektorale Versorgung

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Da über die Hälfte der Betroffenen mit einem Post-Intensive-Care-Syndrom persistierende kognitive, psychische und motorische Beschwerden auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus oder der neurologischen Rehabilitation haben, haben die Sektion Post Intensive Care Syndrom der DIVI mit der DGiNR in diesem Artikel nach Möglichkeiten der digitalen Nachsorge in der aktuellen Literatur gesucht um transsektorale Versorgungslücken zu schließen. Studien aus den Jahren 2024/2025 zeigen erstmals, dass digitale Nachsorgeprogramme praktikabel sind und von Betroffenen gut angenommen werden. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass standardisierte Assessments entscheidend für die zukünftige Weiterentwicklung sind. Trotz bestehender Herausforderungen wie technischer Hürden, Datenschutzbedenken und fehlender Integration in bestehende Versorgungsstrukturen bieten telemedizinische Konzepte das Potenzial, Versorgungslücken zu schließen.

 (veröffentlicht: Dtsch Med Wochenschr | © 2026. Thieme)


https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2688-8982

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